Für wen ist die Rürup Rente geeignet?
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Für wen ist die Rürup Rente geeignet?

Für wen ist die Rürup Rente geeignet?

Selbständige sind DIE Zielgruppe der Rürup Rente. Sie haben meist eine relativ hohe Steuerbelastung und haben bei Neuabschlüssen keine andere Möglichkeit mehr eine steuerbegünstigte Altersvorsorge abzuschließen.
Warum? Weil die Förderung der Riester-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge für Selbständige nicht nutzbar ist.

Dazu kommt, dass auch die Beiträge zu klassischen Rentenversicherungen und auch zu Kapitallebensversicherungen seit 2005 nicht mehr steuerlich als Sonderausgaben absetzbar sind. Das bezieht sich aber nur auf Neuabschlüsse, die nach dem 1.Januar 2005 beginnen. Sofern in 2004 schon ein Beitrag geleistet worden ist, sind die Beiträge auch noch als Sonderausgaben absetzbar. Aber die Rürup Rente schließt diese Lücke für die Selbständigen. Sie können die Beiträge zur Rürup Rente steuerlich geltend machen, darin liegt auch die Förderung durch den Staat.
Aber nicht nur die Selbständigen profitieren von der Rürup Rente. Auch Angestellte können sich durch den neu geschaffenen Sonderausgaben-Höchstbetrag von 20.000 Euro jährlich ein zusätzliches Vermögen für den Ruhestand aufbauen, dass außerdem noch steuerlich gefördert wird.
Die Regelung der Rürup Rente enthalten unter anderem, dass ein Versicherungsvertrag nicht vor Rentenbeginn aufgelöst werden kann. Das heißt, die Rürup Rente ist vor fremdem und eigenem Zugriff gesichert. Das bedeutet einerseits, dass sie einerseits nicht beleihbar ist, andererseits aber auch nicht als Vermögen beim Hartz-Vier-Antrag angerechnet wird.
Im Todesfall liegt der Nachteil der Rürup Rente darin, dass sie nicht vererbt werden kann, das heißt, dass das angesparte Vermögen an die Versichertengesellschaft zurück. Aber es gibt auch Möglichkeiten sich dagegen abzusichern, z.B. kann der Vertrag mit einer Hinterbliebenenrente ausgestattet werden, deren Höhe vorher bestimmt wird. Diese kann an den Ehepartner oder die kindergeldberechigten Kinder ausgezahlt werden.
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Autor: Elke Lohre
12. Sep. 2007