Sparen und kein Ende
Nicht zufällig sind Fernsehshows, in denen ein Finanzcoach die Bankkonten verschuldeter Familien wieder auf den rechten Weg bringen soll, in den vergangenen Jahren zu einem großen Erfolg mit guten Einschaltquoten geworden. Nicht jeder Mensch sieht sich selbst einem Berg von Schulden ausgesetzt, doch die Zeiten, in denen man als durchschnittlicher Arbeitnehmer nicht lange darüber nachzudenken nötig hatte, wie die laufenden Ausgaben für die eigene Familie zu decken wären, mögen mittlerweile für viele Menschen vorbei sein. Der große Wettbewerb im Sparen hat begonnen! Die Arbeit des Rotstiftes beginnt in den meisten Fällen bei den Energiekosten. Das Auswechseln der wohnlichen Beleuchtung mit Hilfe von Energiesparlampen mag sich zwar erst nach vielen Jahren als Kosteneinsparung rechnen, doch wer zum Beispiel über die häusliche Heizanlage nachzudenken beginnt, wird bald schon viele Faktoren finden, die die monatlichen Kosten senken können. Die Kosten für Öl-, Gas- und Nachtspeicher-Elektroheizungen steigen im Wettbewerb miteinander kontinuierlich an und möglicherweise gehört die Zukunft der Heiztechnik wieder dem Holzofen. Ein moderneres Auto kann die Benzinkosten senken und wird auch gerne von der Kfz-Steuer bevorzugt behandelt. Wer eine bestimmte Einkommensgrenze als Arbeitnehmer erreicht oder selbständig tätig ist, kann über eine
private Krankenversicherung nachdenken. Diese bietet nicht nur in vielen Fällen günstigere Monatsbeiträge, sondern auch flexiblere Optionen, den Versicherungsvertrag zu gestalten als dies bei der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist. Wer über den Versicherungsschutz bei den Zähnen in der gesetzlichen
Krankenversicherung nachdenkt, muss nicht lange davon überzeugt werden eine Zahnzusatzversicherung ergänzend zur Krankenkasse zu vereinbaren. Weitere sinnvolle Ergänzungen sind die Auslandsreisekrankenversicherung und nicht zuletzt die Krankenzusatzversicherung für stationäre Leistungen. Summa summarum stellt man fest, dass eine Vollversicherung inklusive aller genannten Leistungskomponenten durchaus eine Alternative für den Rotstift sein kann.
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Autor: Andreas Mettler
14. Sep. 2008