iPhone goes UMTS: außerdem auch GPS an Bord
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iPhone goes UMTS: außerdem auch GPS an Bord

iPhone goes UMTS: außerdem auch GPS an Bord

Das neue Apple-Handy wurde auf iPhone 3G getauft und erlaubt jetzt auch die Nutzung des Mobilfunkstandards der dritten Generation, UMTS. Damit können iPhone-Besitzer in Zukunft das mobile Internet mit einer deutlich höheren Download-Geschwindigkeit nutzen als bisher. Das iPhone der ersten Generation ist nämlich auf Übertragungsgeschwindigkeiten im EDGE-Standard beschränkt und schafft maximal 218 Kbit/s bei Mobilfunk-Downloads.
Zweifellos macht allein diese Neuerung das angekündigte iPhone deutlich zeitgemäßer, aber Apple gab sich nicht mit dem Upgrade des Mobilfunkstandards zufrieden. Darüber hinaus verpassten die Kalifornier dem Mobiltelefon ein Modul zur satellitengestützten Positionsbestimmung via Global Positioning System (GPS). Auch damit dürften iPhone-Nutzer in Zukunft viel Spaß haben, denn das GPS-Modul wird dem Handy die Fähigkeit verleihen, sich über seinen eigenen Standort quasi ?bewusst? zu sein und nach und nach all die Annehmlichkeiten ermöglichen, die derzeit unter dem Ausdruck ?Location Based Services? firmieren. Damit sind all die standortbasierten Dienste gemeint, über die ein Handy seine Vorteile als kompaktes Mobilgerät, dass die meiste Zeit am Körper seines Nutzers getragen wird, ausspielen kann. Umgekehrt warten diverse Dienstanbieter schon sehnsüchtig darauf, dass endlich einmal ein Stück überzeugende Hardware erscheint, mit denen die lange gepriesenen lokalen Dienste auch innerhalb der Nutzerschar größere Akzeptanz erfahren.
Es ist gut möglich, dass mit dem iPhone 3G endlich ein Handy den Mobilfunkmarkt betritt, welches das Zeug dazu hat, grundlegende Änderungen herbei zu führen und bisher stagnierenden Online- bzw. Mobil-Angeboten zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen.
Unter Umständen kann für die dritte Version des iPhone noch an dessen Vielseitigkeit gearbeitet werden, da es sowohl bei den Erweiterungs- wie auch den Anschlussmöglichkeiten durchaus noch Raum nach oben gibt. Vorstellbar wäre z.B. ein Einsatz als UMTS USB Modem, um auch Laptops den Weg ins mobile Internet zu ebnen, aber da müsste Apple wohl zunächst über seinen eigenen Schatten springen.
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Autor: F. Fries
10. Jun. 2008