Alternative Energien
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Alternative Energien

Alternative Energien

Gegen die oder alternative Energien wird häufig eingewendet, dass Sonne und Wind nicht gleichmäßig zur Verfügung stehen und immer nur begrenzt vorhergesagt werden können. Diese Unsicherheiten verschärfen insbesondere im Stromnetz die Differenz zwischen dem gesichertem Angebot und der Nachfrage. Da sich größere Mengen von Strom nicht ohne Verlustbehaftete Umwandlung in eine andere Energieformen speichern lässt, müssen hierfür immer hohe organisatorische und technische Vorkehrungen getroffen werden.
Während die konventionellen Kraftwerke immer noch rund um die Uhr die gleiche Leistung zur Verfügung stellen, passen Photovoltaikkraftwerke gut zum Tagesgang, denn tagsüber wird mehr Strom benötigt als nachts. Bei Solarthermischen Kraftwerken hingegen können Wärmespeicher wie z. B. Flüssigsalztanks einen Teil der am Tage gewonnenen Wärme aufnehmen und dadurch die Dampfturbine nachts antreiben oder bei Nachfragen zusätzlichen Dampf erzeugen. Aber um eine Versorgungssicherheit auch bei lang anhaltendem sehr schlechtem Wetter zu gewährleisten, ist hier auch eine Art Zusatzfeuerung durch Öl, Erdgas oder Biomasse möglich. Windkraftwerke arbeiten zum Beispiel im europäischen Winterhalbjahr stärker als im Sommer und gleichen damit dann den Jahresgang im Verbrauch als auch die jahreszeitlichen Schwankungen im Solarstrom aus.
Auch Wasserkraftwerke mit Staumauern können die Energie umwandlung mehrere Wochen bis Monate und die Biogasanlagen mehrere Stunden ohne größere Verluste aufschieben und das ist schon ein wichtiger Schritt für alternative Energien! Auch Photovoltaik- und Windenergieanlagen können abgeschaltet und innerhalb von etwa 30 Sekunden bis wenige Minuten durch größere Windenergieanlagen wieder in Betrieb genommen werden. Dies ist sogar ein enormer Vorteil gegenüber den Dampfkraftwerken und den Kernkraftwerken, die nach einer Abschaltung mehrere Stunden wieder bis zur vollen Leistung benötigen. Allerdings wird durch die Abschaltung von den Photovoltaik- oder den Windenergieanlagen, anders als bei den Wasserkraftwerken, den Biogasanlagen und den konventionellen Kraftwerken leider kein Brennstoff gespart. Daher ist es hier wirtschaftlicher, den Strom für nachrangige oder auch zeitlich weniger fixierte Zwecke zu nutzen oder auch Energiespeicher damit aufzuladen. Zu einer Deckung eines akuten Strommangels der auftreten könnte, können Wasserkraftwerke und Biogaskraftwerke kurzzeitig über ihrer Durchschnittsleistung, die durch den Nachschub an Wasser und Biomasse begrenzt ist, weiter betrieben werden.
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Autor: Jeanette Lüthe
19. Feb. 2008