Leistenrahmen ? Individualität und Vielfalt aus Aluminium
Neben den eher klassischen
Bilderrahmen aus Holz, bieten verschiedene Händler mittlerweile ein sehr abwechslungsreiches Spektrum an Aluminiumleisten an, aus denen man sich einen Rahmen auf Maß anfertigen lassen kann. Während Bilderrahmen aus Holz eher Traditionalität betonen, stehen Aluminiumleisten eher für Modernität und schlichte Eleganz. Auch wenn die Entwicklung der Aluminiumleiste immer weiter vorangetrieben wird und die Leisten bereits in sehr unterschiedlichen Profilen, Lackierungen und auch Oberflächenbehandlungen angeboten werden, reichen sie nicht an die Opulenz mancher Holzleisten heran. Stattdessen zeichnen sie sich durch eine elegante Zurückhaltung aus, die Bilder und Poster zwar angemessen rahmen, jedoch nicht mit ihnen zu konkurrieren versuchen. Abgesehen von Varianten mit deckenden Farblackierungen, die eine präsente und farbenfrohe Rahmung, etwa bei Kinderbildern, ermöglichen, bieten Aluminiumleisten eine meist metallisch erscheinende zurückhaltende Farbigkeit. Diese zurückhaltende Farbigkeit ist jedoch in einem solch breiten Spektrum erhältlich, dass es die Möglichkeit bietet, bestimmte Farbelemente eines jeden Bildes aufzugreifen, ohne es über zu betonen. So erzielt man leicht ein subtil stimmiges Gesamtbild. Andererseits lassen sich auch unaufdringliche Akzente, beispielsweise bei reproduzierten Zeichnungen setzen. Die minimalistischen Skizzen eines Pablo Picasso etwa, seien es Frauendarstellungen oder auch seine berühmten ?Don Quixote?-Darstellungen, lassen sich mit einer zurückhaltend farbigen Aluleiste leicht in Szene setzen. Bei Rahmungen reproduzierter Schwarz-Weiß-Fotografien, etwa von
Ansel Adams, bieten Aluminiumleisten ein solch vielfältiges Spektrum von Grautönen an, dass sicher der richtige dabei ist, der sich dem Druck anpasst. Auf ein in solchen Fällen meist zu einengendes und zu kontrastreiches Schwarz als Rahmen kann somit verzichtet werden. Grundsätzlich eignet sich Aluminium besonders für moderne Bildauffassungen, wie etwa in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Autor: Petra Müller
03. Dec. 2007