Die Kunst des Geigenbauens
Als allererstes muss sich der Geigenbauer überlegen für welches Modell er sich bei der neuen Geige entscheidet. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: entweder kopiert er ein bereits vorhandenes Modell oder aber er entwickelt einen Entwurf für ein neues Instrument. In der Regel kommen Neukonstruktionen fast nie vor. Denn die großen Meister wie Stradivari sind fast nicht mehr zu toppen.
Dann muss sich der Geigenbauer als nächstes für das richtige Holz entscheiden. Denn nur mit wirklich ausgezeichnetem Holz wird die Geige nachher auch gut klingen.
Nun kann der Geigenbauer endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen und die vielen Arbeitsschritte ausführen, die der Geigenbauer sehr ordentlich und konzentriert ausführen muss. Wenn alle Arbeitsschritte ausgeführt sind, endet die Arbeit des Geigenbauers noch längst nicht. Denn jetzt muss der Geigenbauer die neue Geige noch justieren. Der Geigenbauer spielt die neue Geige ein paar Wochen lang. Bemerkt er beim Spielen Fehler im Klang, macht er die Geige wieder auf und trägt hauchdünne Holzschichten an ganz bestimmten Stellen ab. Dann muss die Geige wieder verleimt werden und der Geigenbauer fängt wieder an zu spielen.
Erst wenn der Klang perfekt ist kann der Geigenbauer seine Arbeit beenden. Doch der langwierige Geigenbau lohnt sich am Ende immer, denn am Ende hält der Geigebauer eine wunderschöne Geige in den Händen. Solche Geigen sind dann auch entsprechend teuer. Doch wenn die Geige mit ihren Tönen das Publikum verzaubert sind diese Mühen längst vergessen.
Ana Sare
ana.sare@gmx.de
Hits: 686
Autor: Ana Sare
16. Aug. 2008
Autor: Ana Sare
16. Aug. 2008
techeins.de

