Der Schmuck für die Füße
Da der Schmuck aus massiven Ringen und Reifen beim Gehen und Laufen behinderte, konnte dieser Schmuck eigentlich nur von Personen getragen werden, welche nicht auf das Laufen angewiesen waren, sondern Personal hatten, welches für sie die Arbeiten erledigte. Die Ausprägungen sind je nach Kulturraum verschieden. In Indien hat der Fußschmuck zum Beispiel eine lange Tradition. Dort wurde dieser oft üppig gestaltet, oftmals Ketten mit Glocken versehen und besonders bei kulturellen Ritualen getragen. Der Bräutigam erhielt zum Beispiel bei seiner Hochzeit das gleiche Fußkettchen wie seine Frau. Wovon das Fußkettchen des Mannes nach der Hochzeit meist wieder abgenommen wurde. Der Fußschmuck ist im Islam noch heute sehr verbreitet und bei Bauchtänzerinnen gehört er zur Standardausrüstung.
Keine kulturelle Geschichte hat der Fußschmuck im westlichen Kulturraum. Ketten aus Gold und Silber werden meist getragen. Angeboten werden aber auch geflochtene Stoffe oder Lederbänder oder aus textilen Bändern und Garnen gehäkelte Varianten. Eher selten werden Fußreifen, Fußringe oder indischer Schmuck getragen. Die Zehenringe zählen auch zum Fußschmuck.
Die Tätowierung gehört ebenfalls in den Bereich des Fußschmuckes. Die Motive sind meist solche Motive, welche auf einer Seite des Knöchels Platz finden. Die tätowierten Fußbänder werden um den Knöchel herum tätowiert.
Vorwiegend wird der Fußschmuck im westlichen Kulturkreis, von Frauen getragen.
Hits: 933
Autor: Susan Mueller
28. Mar. 2008
Autor: Susan Mueller
28. Mar. 2008
techeins.de

