Der DSL Markt ist in Bewegung
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Der DSL Markt ist in Bewegung

Der DSL Markt ist in Bewegung

Die Deutsche Telekom, das ehemalige Staatsunternehmen, hinkte in Sachen DSL lange Zeit hinter anderen DSL Anbietern hinterher - zumindest was die Preise anbelangt. Während andere DSL Anbieter längst komplette Angebote für Internet und Telefonie auf den Markt gebracht hatten, die es dem Verbraucher ermöglichen, zu einem pauschalen monatlichen Preis ohne jegliche Beschränkungen das Internet sowie das deutsche Festnetz zu nutzen, musste man bei der Telekom noch immer zunächst einen Telefonanschluss haben, auf dessen Basis dann einen T-DSL Anschluss beantragen sich dann bei T-Online einen DSL Tarif aussuchen. Dies war vielen Verbrauchern zu kompliziert und zu teuer, weswegen sie in Scharen der Telekom den Rücken kehrten, um ein Komplettangebot bei einem alternativen DSL Anbieter zu beauftragen.

Im September des Jahres 2007 hat sich die Lage geändert. Der "rosa Riese" aus Bonn war erwachtund bot - begleitet von einer gewaltigen Werbekampagne - plötzlich ebenfalls Komplettpakete an, die alles enthalten, was man als Normalverbraucher für die alltägliche Telekommunikation per Telefon und DSL benötigt. Die Komplettpakete der Telekom, die seither angeboten werden, sind nicht nur umfangreich, sondern auch äußerst günstig. Ihre Einführung führte zu einem allgemeinen Preis-Rutsch auf dem deutschen Markt für DSL Zugänge. Etliche DSL Anbieter zogen nach und reduzierten die Preise ihrer DSL Komplettangebote. Inzwischen kann man ein Komplettpaket bestehend aus einem DSL Anschluss, einem Telefonanschluss, einer DSL Flatrate und einer Telefon Flatrate für 30 Euro im Monat erhalten. Zu diesem Preis sind alle Telekommunikationskosten pauschal abgedeckt - überraschend hohe Telefonrechnungen sind somit für die Zukunft ausgeschlossen.

Die DSL Anbieter versuchen, ihre Komplettpakete durch weitere Zusatzleistungen und Sonderangebote attraktiv zu machen. So erhalten Neukunden inzwischen in aller Regel die benötigten Geräte kostenlos zum Komplettpaket dazu. Zu tragen hat der Kunde lediglich die Kosten für den Versand der für DSL erforderlichen Geräte. Die einmalige Anschluss-Gebühr, die vor einigen Jahren noch 100 Euro betrug, wird heutzutage von den meisten DSL Anbietern schlicht und ergreifend nicht mehr berechnet.
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Autor: Mano Meister
23. Feb. 2008