Immobilien im Osten
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Immobilien im Osten

Immobilien im Osten

Dass rund ein Drittel der bis 1918 gebauten Immobilien leer stehen, lässt sich allen Orts beobachten. In Ostdeutschland ist die Situation so, dass das bei rund 18 Prozent in den Städten so der Fall ist. Die Hauptsursachen sind in der Wohnungsbaupolitik der DDR zu suchen, denn bereits vor der Wiedervereinigung stand eine hohe Prozentzahl der Immobilien, die bis 1918 errichtet wurden, bereits leer. Nach der Wiedervereinigung ist deren Zahl weiter angestiegen.

Unter der DDR Regierung wurde der Altbaubestand vernachlässigt, sprich nicht gefördert, dass sie weiterhin bewohnbar blieben. Aus diesem Grund ist ein Großteil der Immobilien inzwischen unbewohnbar geworden. Seit der Wiedervereinigung ist es nun so, dass eine starke Abwanderungswelle gen Westen einsetzte. Wohnungen gibt es im Osten sehr viele. Wohnungsmangel kennt man in einigen Landstrichen nicht.

Die Grundstückspreise und Preise für Immobilien im Allgemeinen liegen im Osten viel niedriger, als im Westen. Dass entweder zu Geld gekommene Ostdeutsche im Osten Wohnungen und Immobilien kaufen und vermieten, ist daher keine Seltenheit, aber auch viele Westdeutsche haben diesen Trend erkannt.

Mit der Wende hat aber auch in den ostdeutschen Gemeinden im Bezug auf die Sanierung von Altbauten ein Umdenkprozess eingesetzt. Anstelle die Altbauten weiter verkommen zu lassen, wurden auch hier Sanierungsprogramme angeleiert. Es ist nämlich so, dass die Wohnungsbaupolitik der DDR vorsah, Plattenbauten zu errichten, wo die Menschen zusammengepfercht wurden. Mit der Wende und der ?Freiheit? kam bei vielen daher auch der Wunsch nach eigenen Immobilien auf. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit ist es nun jedoch so gewesen, dass viele ihre Wohnungen und Häuser inzwischen wieder aufgeben mussten.

Anzumerken ist jedoch letztlich, dass das mangelnde Angebot und nicht die fehlende Nachfrage zu Zeiten der DDR das grundlegende Hindernis für die Wohneigentumsbildung war, denn da nun einmal die Altbauten vernachlässigt wurden und Einzel-Neubauten nicht gefördert wurden, blieb den Menschen oftmals nicht anderes übrig, als in eine der Mietkasernen der DDR zu ziehen.
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Autor: Susan Mueller
18. Mar. 2008