Ursprung der Klangschalen
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Ursprung der Klangschalen

Ursprung der Klangschalen

Die heute für Klangschalenmassagen verwendeten tibetischen Klangschalen sind sie in Tibet heute kaum noch zu finden. Durch die Eroberung Tibets durch die Chinesen 1959 wurden sehr viele Tempel in Tibet zerstört. Alles was wertvoll aussah, wurde damals geraubt. Zu dieser Zeit flohen auch viele tausend Tibeter in das benachbarte Indien und Nepal. So retteten sie ihre Besitztümer über die Grenze. So kamen die Klangschalen über die Grenze.

Die meisten Schriften geben wieder, dass die Klangschalen aus Tibet, Nepal, China, Japan und Indien stammen. Allerdings wird der wirkliche Ursprung der Klangschalen in Bengalen vermutet, denn hier lebte vor ungefähr 2500 Jahren der Buddha Shakyamuni, der bis heute immer wieder mit einer Schale dargestellt wird. Der Buddhismus gelangte erst im 8. Jahrhundert n. Chr. nach Tibet und entwickelte sich hier zum tantrischen Buddhismus. Diese Art des Buddhismus beinhaltet eine Vielzahl von Ritualen und geheimen Techniken des Vajrayana. Diese Rituale wirken sich besonders kraftvoll und schnell auf den Menschen aus. Über den Gebrauch der Klangmassage in der tantrischen Vorgehensweise ist allerdings nur sehr wenig berichtet.

Zudem sind nach der Besetzung Tibets sehr viele Teile des alten Wissen vernichtet worden. Allerdings wird auch vermutet, dass die Lehren und der Gebrauch absichtlich geheim gehalten werden. Bengalische Klangschalen sind besonders Groß und haben eine sehr bauchige Form. Die größten Exemplare wiegen teilweise bis zu zehn Kilo. Von den alten und ursprünglichen Schalen für eine Klangmassage sind heute keine mehr zu finden. Die heute hergestellten Klangschalen bestehen aus einer Messinglegierung und sind wesentlich günstiger.
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Autor: Mandy Schmidt
23. Nov. 2007