Der Notfall-Dienst
Der Notfall-Dienst besteht aus den verschiedensten Bereichen. An jedem Krankenhaus sind ein Notfall-Dienst und auch
Rettungsdienst angeschlossen. Diese rücken mobil aus, sobald ein Notruf eingeht. In dem Fall werden ausgebildete Fachkräfte und je nach Einsatzangaben zusätzlich ein Notarzt angefordert. Beispielsweise bei einsetzenden Geburten ist es ausreichend, das ein Sanitäter die Betreuung übernimmt und die werdende Mutter in die Klinik begleitet. Bei Risikogeburten gibt es den Baby-Notfalldienst. Da wird ein Facharzt hinzugezogen und auch die Ausstattung des Einsatzwagens ist eigens darauf ausgerichtet. Bei Feuerwehreinsätzen kommen vorrangig die Dienste des DRK oder nach Bedarf des THW zum Zuge. Dieses ist dann auch situationsbedingt. Ein ambulanter Bereich des Notfall-Dienstes greift im betreuten wohnen. Da sind Fachkräfte unmittelbar mit der Leitstelle verbunden und können bei Alarm im Haus- oder Wohnbereich umgehend die Bewohner aufsuchen und Hilfe leisten bzw. ärztliche Hilfe anfordern. Auch Seelsorger sind mit dem Notfalldienst verbunden, so das sie bei Bedarf unmittelbar mit dem Geschehen verbunden sind und bei traumatischen Ereignissen vor Ort Hilfe leisten. Für Notfallseelsorger ist es eine sehr große Bandbreite, da sie sowohl bei Umweltkatastrophen, als auch Unfällen und Familientragödien, Unfällen und anderem gefordert sind. Da gehört nicht nur die Betreuung der Angehörigen dazu, sondern auch eine Nachsorgebetreuung der Ersthelfer vor Ort. Nicht zu vergessen die Notfalldienste für Kinder in Not. Auch da besteht immer eine Verbindung zur Leitstelle, so das im akuten Fall sofort ein Rettungsdienst zur Stelle sein wird, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht. Unterschiede bestehen lediglich in der Einsatzbefugnis. Nicht jeder rettungsdienst darf mit Siren und Blaulicht zum Einsatzort fahren, aber alle haben immer das gleiche Ziel.
Erste Hilfe - Leben retten und Leben erhalten.
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Autor: Thomas Trimmel
08. Dec. 2007