Tagesgeldkonto statt Sparbuch
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Tagesgeldkonto statt Sparbuch

Tagesgeldkonto statt Sparbuch

Deutschland einig Sparerland.
Nirgends auf der Welt ist die Sparquote so hoch wie in Deutschland, nur bei der Wahl der richtigen Geldanlage tun die Deutschen sich noch schwer. Viele möchten einfach kein Risiko eingehen und suchen daher eine sehr sichere Geldanlage, gleichzeitig möchten sie sich aber auch nicht lange binden, also jederzeit auf das Ersparte zugreifen können. Dennoch aber ist das Sparbuch dafür eine schlechte Wahl, denn die geringen Zinsen schaffen nicht einmal einen Inflationsausgleich. Da also die durch die Inflation hervorgerufene Geldentwertung nicht durch Zinsgewinne kompensiert werden kann, nimmt der reale Wert des Ersparten von Jahr zu Jahr ab - daher ist ein Sparbuch wirklich keine gute Wahl.

Ganz anders sieht es dagegen bei einem Tagesgeldkonto aus. Während ein Tagesgeldkonto die gleiche Sicherheit wie ein Sparbuch bietet, übertrifft es das Sparbuch in Punkto Flexibilität sogar noch. Ein Sparbuch verlangt in der Regel eine Kündigungsfrist und auch der maximal auf einmal abhebbare Betrag ist teilweise begrenzt. Solche Limits gibt es beim Tagesgeld nicht. Guthaben auf einem Tagesgeldkonto kann jeden Tag in voller Höhe entnommen werden und auch das Tagesgeldkonto selbst kann jederzeit gekündigt werden ohne Fristen einhalten zu müssen. Der wichtigste Punkt ist jedoch die Rendite. Viele Tagesgeldkonten bieten heute Zinsen von mehr als 4% p.a. und somit ein Vielfaches dessen was ein Sparbuch bietet. Eine solche Rendite schafft somit nicht nur einen Inflationsausgleich, sondern bietet sogar einen attraktiven Gewinn darüber hinaus. Dazu kommt dass viele Banken die Zinsen auf das Tagesgeld nicht nur einmal im Jahr, sondern vierteljährig oder sogar monatlich gutschreiben. Erfolgt die Zinsgutschrift jeden Monat, so stellen sich im Laufe nur eines Jahres bereits interessante Zinseszins-Effekte ein, durch die die tatsächliche Rendite nochmals erhöht wird.
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Autor: Alexander Bertram
10. Oct. 2007