Absinth: die besondere Herstellung
Es gibt verschiedene Verfahrenstechniken um Absinth herzustellen jedoch jedes Mal sind verschiedene Arbeitsschritte notwendig. Nehmen wir beispielsweise die Herstellung mit Destille. Hier wird getrockneter Wermut mit Anis, Fenchel und Alkohol (eins:zwei:zwei: 100 l) zusammen mazeriert. Mazerieren bedeutet das Zutaten in Alkohol gelegt werden. Diese Zutaten können den Alkohol aufsaugen, geben aber gleichzeitig ihre besondere Inhaltsstoffe, Geschmackstoffe, an dem sie umgebenden Alkohol ab.
Die beschriebenen Mischung benötigt ungefähr 12 bis 15 Stunden zum Mazerieren. Dann werden ungefähr 50 l Wasser zugesetzt und gebrannt. Und zwar solange, bis man knapp 100 l Destillat erhält.
Im zweiten Arbeitsschritt wird wieder Wermut und Ysop, Zitronenschalen, einige Geheimkräuter, dem Destillat zugesetzt. (Zwei:zwei:eins) diese Mischung wird nun wieder mazeriert, dabei aber sehr vorsichtig erwärmt. Und zwar solange, bis die Mischung, eine typische, leicht grünliche Färbung hat. Im letzten Schritt werden nun die Spirituosen von den festen Stoffen getrennt, gefiltert. Nun mischt man das Ergebnis vom ersten Arbeitsschritt mit dem des zweiten Arbeitsschritts. Die Spirituosen benötigt nun mindestens zwei Wochen, besser sind vier Wochen, Ruhe um zu einem geschmacklich einzigartigen Ergebnis zu kommen. Ganz frei nach dem Motto: Gut Ding will Weile haben.
Selbstverständlich gibt es viele verschiedene Arten um einen Absinth ohne Destille herzustellen. Sucht man im Internet, werden man auf Rezepturen und Bücher stoßen. Allerdings sind denjenigen, der die Handwerkskunst eines geübten Brenners, in Verbindung mit den Zutaten von Absinth genießen möchte, diesem Menschen empfiehlt es sich auf jeden Fall eine Flasche Absinth zu kaufen. Empfehlenswert ist ein Absinth Shop.
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Autor: Celso Cardozo
31. Aug. 2007
Autor: Celso Cardozo
31. Aug. 2007
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