Schmuck aus Japan
Heutzutage wird für die Herstellung von Schmuckstücken Schweinsleder, ein Nebenprodukt der Nahrungsmittelherstellung, verwendet. Dies wird verziert und beschichtet mit wasserlöslichen Pigmentfarbstoffen, Acrylfarbe und Spritlack sowie zum Abschluss Urethanlack. Diese so gefertigten Teile werden in Ringe eingearbeitet oder zu Kettenanhängern oder Broschen verarbeitet. Schmuck mit Azami Glaslederkunst ist nicht zerbrechlich wie Glas, kann in vielen verschiedenen Färbungen hergestellt werden, selbst mit keramikähnlichem Erscheinungsbild oder metallisch schimmernd, ist sehr leicht und relativ einfach in der Herstellung.
Besonders beliebt sind magnetische Fingerringe mit Azami, die als ?Schlankmacher? eingesetzt werden, schön und nützlich zugleich. Je nach Problemzone wird der Ring an einem bestimmten Finger getragen, soll über den Magnetismus die Blutgefäße stimulieren und so zu einer vermehrten Fettverbrennung anregen. Diese Methode wurde schon im historischen Japan zur Gewichtsreduzierung entwickelt, nur wurde früher ein flaches Band um einen bestimmten Finger gewickelt. Jeder Finger entspricht dabei einer speziellen Körperregion. Ein Ring am Daumen bewirkt ein schlankeres Gesicht, am Zeigefinger schlankere Arme, am Mittelfinger Gewichtsreduzierung im Bauchbereich, am Ringfinger an den Hüften. Der kleine Finger soll auf die Schenkel wirken. Eine Kombination aus zwei oder mehr Ringen ist möglich.
Eine weitere alte japanische Kunst ist die Schmiedetechnik ?Mokume Gane?. Dafür werden verschiedenfarbige Metallschichten miteinander verschweißt und dann mehrfach geschmiedet, damit verschiedene Muster entstehen, die an Holzmaserungen erinnern. Auf japanisch bedeutet denn auch ?Moku? Holz, ?Me? Auge und ?Gane? Metall. Als besonders kunstvoll und hochwertig gelten Ringe, die fugenlos, also ohne Musterunterbrechung, hergestellt sind. Ein Trauringpaar wird beispielsweise fugenlos aus einem ?MokumeGane?-Block, der nach den individuellen Wünschen der Kunden gefertigt werden kann, geschmiedet.
Sehr wichtig als Material für ?Mokume Gane? ist eine spezielle Legierung aus Kupfer und Gold, die durch Oberflächenbehandlung sehr dunkel wird, das ?Shakudo? (?Schwarzes Gold?). Es wird auch als ?Krähengold? oder ?Krähenkupfer? bezeichnet und ist ein traditionell in Japan verwendetes Material. Schon im 12. Jahrhundert wurde Shakudo in Form von Metall-Intarsien für Schwertverzierungen verwendet.
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Autor: Susan Mueller
12. Dec. 2007
Autor: Susan Mueller
12. Dec. 2007
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