Weiterbildung als Gerüstbauer
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Weiterbildung als Gerüstbauer

Weiterbildung als Gerüstbauer

Im Tätigkeitsfeld Gerüstbau hat man einige Möglichkeiten sich weiterzubilden. Die Aufstiegsmöglichkeiten reichen dabei bis zu einem Studium wodurch man ein Diplom als Ingenieur in der Richtung des Bauwesens erlangen kann. Die Grundausbildung beträgt zunächst erst einmal drei Jahre, wobei man nach dem zweiten Ausbildungsjahr eine Zwischenprüfung absolvieren muss. Ist man dann erst einmal ein staatlich anerkannter Gerüstbauer, kann man sich überlegen ob man eine Fachschule besuchen will. So kann man weiterführende Berufe erlernen und zum Beispiel ein Techniker für Betriebswissenschaften oder ein Industriebetriebswirt für Bauwirtschaft werden. Zudem hat man die Möglichkeit als Gerüstbauer seinen Meisterbrief zu machen, was einem den Eintritt in die Selbstständigkeit ermöglicht. Als Gerüstbaumeister kann man dann auch Lehrlinge auf dem Gerüst ausbilden und seine Erfahrungen in dem Bereich weiter geben. Weitere Fortbildungsmöglichkeiten sind die zum staatlich anerkannten Gerüstbaukolonnenführer oder zum Techniker. Wer eine Fachoberschule besucht kann ein Studium an einer Fachhochschule antreten und sich zum Ingenieur in Sachen Bauingenieurwesen mit Diplom hoch arbeiten. Zum Teil kann man das Studium auch direkt antreten nachdem man seinen Meisterbrief gemacht hat. Die Vorraussetzung für die Zulassung zum Studium sind allerdings länderspezifisch. Wer sich für den Beruf des Gerüstbauers entschieden hat und seine Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen will. Der kann sich für die Absolvierung der Grundausbildung zum Gerüstbaugesellen zum Beispiel an das Kompetenzzentrum in Weiterstadt wenden. Dort werden seit 1992 überbetriebliche Ausbildungen zum Gerüstbauer angeboten. Andere Anlaufstellen befinden sich in Berlin und in Dortmund. Da es nur diese drei Ausbildungsorte gibt, muss man sich eventuell für längere Zeit von seiner Heimat trennen. Weitere Ausbildungsstätten gibt es zu diesem Beruf in Deutschland nicht.
Redaktion Contendia, contendia[aet]yahoo.de
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Autor: Redaktion Contendia
18. Dec. 2008