Die Spindelschleifmaschine
Der Vorteil einer Oszillationsfunktion der Schleifhülsen gegenüber einem sich fliesend bewegendem Band der Bandschleifmaschine liegt in der Schleifverstärkung, welche eine glatte Schleifoberfläche garantiert und gleichzeitig dauerhaft die Verwendung der eingesetzten Schleifhülsen erhöht. Weiter sorgt das zur Oszillationsfunktion dazugehörende ölgelagertes Getriebe für lange Verwendbarkeit.
Die eingesetzten Motoren der Spindelschleifmaschine sind im Normalfall für den Dauerbetrieb geeignet und haben ausreichende Leistung auch große Werkstücke unter Volllast zu bearbeiten. Als Auflage bietet ein Tisch aus Grauguss genügend Platz um auch unförmige Stücke sicher aufzulegen. Eine zusätzliche Funktion des Tisches ist die auf 45 Grad schwenkbare Neigung.
So lassen sich auch beliebige Winkelformen auf der Spindelschleifmaschine bearbeiten.
Um im Betrieb eine möglichst rutschfeste Unterlage zu bieten und ein optimales Schleifergebnis zu erzielen, werden diese Maschinen, im Gegensatz zu dem oftmals leichten Bandschleifer, welcher auch mobil eingesetzt werden kann, in einer schweren Ausführung oberhalb 100 kg hergestellt. Jede Eigenvibration führt in der Regel zu einem unsauberen Schliffbild und Absatzmarken, welche an der geschliffenen oder polierten Oberfläche sichtbar sind.
Durch die teilweise sehr feine Spanabnahme sollte an der Schleifmaschine entweder mit einem Atemschutz, oder einer Absauganlage gearbeitet werden. Die entstehende Feinstaubbelastung durch die Verwendung von feinem Schleifpapier sollte auch im privaten Bereich ? also dem gelegentlichen Arbeiten an diesem Maschinentyp ? nicht unterschätzt werden.
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Autor: Sven Meyer
29. Aug. 2007
Autor: Sven Meyer
29. Aug. 2007
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